Waldbewirtschaftung

Trotz real seit langer Zeit fallender Holzpreise steigt der Einschlag in Tirol seit Beginn der 70er Jahre kontinuierlich. Die jährliche Nutzung liegt derzeit bei ca. 1,2 Mio. Kubikmeter. Setzt man einen schonenden Abbau der Altholzvorräte voraus, ließe sich die jährliche Nutzungsmenge sogar auf 1,7 Mio. Kubikmeter steigern, ohne die Mengennachhaltigkeit zu gefährden.

 

Die Steigerung der Holznutzung

  • bringt Arbeitseinkommen für den Waldbesitzer,
  • schafft Arbeitsplätze in ländlichen Regionen,
  • bringt zusätzliche Wertschöpfung für Waldbesitzer und Forstunternehmen,
  • kann die Importabhängigkeit der Tiroler Sägeindustrie verringern,
  • stärkt erneuerbare Energieträger, die den CO2-Ausstoß reduzieren  und
  • verjüngt und stabilisiert die Schutzwälder nachhaltig.

 

Wichtige Grundlage für die Bereitstellung des Holzes ist eine funktionierende Holzlogistik. Vom Schlagort bis zum Sägewerk sollen  die Zeiten optimiert werden um Kosten zu sparen und eine höhere Wertschöpfung zu erwirken. Der Einsatz  modernster Technik (GPS, Datenbanken etc.) ist dafür die Vorraussetzung. 

 

Informationen über monatliche Holzpreisentwicklung und neue Entwicklungen in der Holzlogistik finden Sie unter www.tirol.gv.at/wald