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Reisebericht zur forstlichen Studien - & Kulturreise


Tosende Wildbäche und blühender Lavendel - Französische Alpen und Provence

Am Sonntag, 21. Juni 2015 startete (pünktlichst) um 5 Uhr morgens eine kleine, unerschrockene Truppe des Tiroler Forstvereins - den Strapazen einer langen Busreise trotzend - Richtung Frankreich. In den ersten Tagen am Rande der französischen Alpen wurde neben der Stadt Grenoble der Gemeindewald Vaujany mit seinem berühmten Steinschlagversuch erkundet. In weiterer Folge konnte im Staatswald von Sauvas die Schwarzkiefernwirtschaft nahe Gap bewundert werden. Die Reise ging weiter nach Barcelonette zum Einzugsgebiet des wildbachtechnisch gefährlichen Riou Bourdoux, wo so manche schwierige Bewirtschaftungsfrage zu stellen war. Über die Lavendelstraße ging es in die blühenden Felder von Sisteron und Sault und schlussendlich in die provenzalische Stadt Arles. Die Sonne stand mit hitzeversprechenden Aussichten am Himmel. Neben der liebreizenden historischen Altstadt wurde die außergewöhnliche Sumpf- & Seenlandschaft Camargue besucht, sowie das Tour de France-Ziel am Mount Ventoux. Die Päpstestadt Nimes, das römische Orange sowie die pulsierende Metropole Lyon rundeten das forstliche Programm ab. Am Dienstag, den 30. Juni 2015, hieß es dann „Au revoir Provence!"