Preisträger 2006: Stadtgemeinde Imst und die Agrargemeinschaft Strass i. Z.

Pärsident Sprenger und LR Steixner
Agrargemeinschaft Strass i.Z.
Stadtgemeinde Imst
Musikalische Umrahmung: KlariBasso

 

 

Für die Zusammenführung von Teilwäldern und die Regulierung der Teilwaldrechte erhielten die Stadtgemeinde Imst und die Agrargemeinschaft Strass i. Z. am Freitag, den 24. Feber 2006 im Historischen Rathaus den Grünen Zweig.

 

 

 

 

Wir haben uns gefreut, Landesrat Anton Steixner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Imst NR Gerhard Reheis, Obmann der Agrargemeinschaft Strass i.Z. Martin Ringler, Bürgermeister der Gemeinde Strass i.Z.  Klaus Knapp, Dr. Josef Guggenberger (Abt. Agrarbehörde), DI Christian Schwaninger (Gruppe Forst) sowie viele andere mehr begrüßen zu dürfen.

 

 

 

 

Im Imster Wald waren auf 200 Hektar über 1000 Holznutzungsrechte zersplittert aufgeteilt. Für den Schutz der darunterliegenden Bundesstrasse und der Autobahn konnte dieser Wald daher nicht mehr zielführend behandelt werden. Die Stadtgemeinde Imst beschloss deshalb gemeinsam mit dem Tiroler Forstdienst und der Agrarbehörde die Teilwaldrechte in eine Bewirtschaftungsgemeinschaft umzuwandeln. Diese Anstrengungen begannen bereits im Jahre 1990 und wurden jüngst erfolgreich abgeschlossen. In diesem Zeitraum mussten über 300 Berechtigte von diesem Projekt überzeugt werden. Die hiefür technischen Arbeiten wurden in den letzten 2 Jahren zügig durchgeführt.

 

 

 

Ebenso wurde auch in Strass im Zillertal eine vergleichbare erfolgreiche Zusammenführung von Teilwäldern durchgesetzt. Hier gliederte man die Teilwaldflächen an eine benachbarte Agrargemeinschaft an. Dadurch ist eine bessere Bewirtschaftung der Wälder für die nächsten Generationen gesichert.

 

 

 

 

In Tirol bestehen vor allem zwischen Innsbruck und Imst vergleichbar schwierige Besitzverhältnisse. Ähnliche Lösungen wie bei den ausgezeichneten Projekten sollten künftig auch hier angestrebt werden.