Newsletter 1/2012
 
 

Forstliche Studien- und Kulturreise 2012



PIEMONT - AOSTATAL

 

15. – 23. Juni 2012

„Napoleon sucht Hannibal“

„Von Zirben zu Wein und Reis“

 

Wo genau Hannibal’s Heer samt Elefanten die Alpen überquerte, wusste auch Napoleon nicht, als er 1800 über den großen St. Bernhard-Pass von Frankreich in die Poebene zog, um Österreichs Armee zu schlagen. Schon lange vor ihm kamen Kelten, Gallier, Germanen, Karl der Große und spätere römisch deutsche Kaiser über die Alpen und durch das Aostatal ins Piemont, um nach Rom zu gelangen.

 

Liebe Vereinsmitglieder!

 

Diese geschichts- und kulturträchtige und von landschaftlichen Schönheiten umrahmte nordwestliche Ecke Italiens hat der Tiroler Forstverein als Ziel der heurigen Studienreise ausgewählt. Ein Reiseführer beschreibt diese Gegend:

 

„Heimat der größten Weine, der höchsten Berge, des längsten Flusses und der vielleicht besten Küche Italiens“ und:

 

„Heilige Berge, prächtige Residenzen der Savoyer, Quelle des Po, Durchgangsland, Italiens erste Hauptstadt, kulinarisches Paradies, König der Weine“

 

Diese Vielfalt von Kultur und Natur zeichnet unsere Reiseroute aus. Am ersten Tag unserer Busreise von Innsbruck aus erreichen wir Novara und Turin, die prächtige barocke Hauptstadt des Piemont. Wir begeben uns weiter nach Norden ins Aostatal hart an der Grenze zum Schweizer Wallis und französischen Savoie. Wir erfahren und erwandern die Südseite der mächtigen Massive des Monte Rosa, des Monte Cervino, „besteigen“ den Monte Bianco (beide besser bekannt als Matterhorn und Mont Blanc) mit der ersten Sektion der Seilbahn, und statten dem berühmten Hospiz am Großen Sankt Bernhard-Pass einen Kurzbesuch ab.

 

Im Haupttal erwarten uns die Reste römischer Besiedlung, die Kultur der Walser und die Burgen und Festungsanlagen an alten Transitwegen. Eine Wanderung im Nationalpark „Gran Paradiso“ erinnert uns, dass hier der Alpensteinbock vor der gänzlichen Ausrottung bewahrt wurde und heute auch bei uns wieder seine Fährte über die Berge ziehen kann.

 

Die westlich von Turin gelegenen Alpentäler werden uns nicht nur mit ihrer bizarren Landschaft faszinieren. Wir erleben dort auch die alpenübergreifende ethnische Vielfalt von Walsern, Waldensern und Okzitaniern.

 

Einige über die ganze Region verteilte Schlösser, Kirchen und Klöster von Romanik bis Barock, ausgestattet mit herrlichen Fresken, werden uns begeistern.

 

Forstliche und biologische Informationen erhalten wir durch örtliche Forstkollegen im Nationalpark Gran Paradiso, bei den Anlagen der Olympischen Winterspiele von Turin 2006 im Raum Susa und Sestriere und im „größten Zirbenwald der Alpen“ (? Zitat Reiseführer) im Valle Varaita.

 

Zum Ausklang der Reise werden wir uns ausgiebig im piemontesischen Weinland umsehen und erholen, und uns in Alba über den Kult mit den berühmten weißen Trüffeln – Tuber Magnatum Pico – wundern. Nach einem Marktbesuch in Asti treten wir die Heimreise an.

 

Wollen Sie nicht auch mit dabei sein?!

 

Es grüßt Sie herzlich

Bernhard Delong

 

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